Therapie
15.02.2022
Mobilitätsanalyse in allen Einrichtungen
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Alloheim setzt auf Berliner Health-Tech-Unternehmen Lindera
Die Lebensqualität der Bewohner von Pflegeeinrichtungen verbessern und das Fachpersonal entlasten – dafür kooperieren das Berliner Health-Tech-Unternehmen Lindera und die Alloheim Senioren-Residenzen. Bereits seit Frühjahr 2020 wird die digitale Mobilitätsanalyse, kurz SturzApp, in immer mehr Alloheim Einrichtungen eingesetzt, nun werden alle rund 240 Häuser damit ausgestattet.
Die eigene Mobilität ist ein hohes Gut. Doch mit steigendem Alter wächst das Risiko, sich bei Stürzen ernsthafte Verletzungen zuzuziehen. Mit der Lindera Mobilitätsanalyse per App lässt sich das individuelle Sturzrisiko von Personen einfach und präzise ermitteln – mithilfe künstlicher Intelligenz (KI), als zertifiziertes Medizinprodukt und nur einen Klick entfernt.
Per Smartphone können Pflegekräfte eine 3D-Analyse der Gangbewegung erstellen. Über eine kurze Videoaufnahme und einen Fragebogen ermitteln die patentierten Algorithmen von Lindera das Sturzrisiko, geben personalisierte Empfehlungen zur Sturzprävention und den Erhalt der Mobilität im Alter. Die Analyse erfolgt nach den entsprechenden Anforderungen vom Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS), des Expertenstandards sowie des Indikatorenmodells.
Mit der direkten Übertragung der Bewohner:innen-Daten über die App in das bestehende Dokumentationssystem werden die Mitarbeiter:innen der Alloheim Pflegeeinrichtungen entlastet und haben so mehr Zeit für die Pflege und Betreuung der Bewohner:innen. Zudem macht die App eine qualitativ besonders hochwertige Datenerfassung möglich.
Digitalisierung in der Pflege
„Wir sind von den Vorteilen überzeugt, die die Digitalisierung sowohl den Bewohnern in unseren Einrichtungen wie auch unseren Mitarbeitern bietet. Mit dem Einsatz innovativer Technologien können unsere Mitarbeiter:innen sich vorrangig den Menschen widmen – und nicht den Papieren. Unsere Senioren erhalten dadurch eine intensivere, persönlichere Betreuung und mehr Lebensqualität“, sagt Tobias Dämlow, Chief Digital Officer von Alloheim und verweist dabei auch auf die personellen Herausforderungen der Branche.
Allein bis 2030 braucht es nach Zahlen des wissenschaftlichen Instituts der AOK mindestens 130.000 zusätzliche Pflegekräfte in Deutschland. Umfassende Dokumentationspflichten belasten die Beschäftigten vieler Einrichtungen und verschärfen damit die Situation in der Pflege und Betreuung zusätzlich.
„Für die digitale Zukunft in der Pflege ist es unerlässlich, dass IT, das Qualitätsmanagement sowie Dienstleister noch enger zusammenarbeiten. Nur so lassen sich innovative Prozesse entwickeln, um zu einer echten Entlastung der Beschäftigten und damit zur Qualität der Pflege beizutragen“, sagt Diana Heinrichs, Geschäftsführerin und Gründerin von Lindera.
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